Wachschutz Münsterland: BVMS-Mitglied unterwegs mit pfiffigem Marketing
Münster. „Sichtbarkeit“ ist eines der Schlagworte im modernen Marketing. Immer mehr Unternehmen verlagern allerdings ihr Bestreben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, inzwischen in die digitale Welt. Analoge Werbung gilt dagegen als „oldscool“ und viel zu teuer. Wer einmal eine Anzeige in einer Tageszeitung geschaltet hat, weiß nur zu gut, dass dabei schnell ein paar tausend Euro verschlungen werden – wohl gemerkt für ein einziges Inserat.
Firmenlogo und Unternehmensschriftzug
Dass es jedoch auch günstiger und vor allem wirkmächtiger geht, zeigt die pfiffige Werbeaktion des BVMS-Mitglieds, Wachschutz Münsterland. Seit kurzem prangt auf einem Linienbus, der für die Münsteraner Verkehrsbetriebe kreuz und quer durch die Domstadt rollt, eine riesige Werbung bestehend aus Firmenlogo und Unternehmensschriftzug des Sicherheitsdienstes. Verantwortlich für diesen gelungenen Marketing-Coup ist Inhaberin Karin Schröer höchstpersönlich. Einfädeln konnte die erfolgreiche Unternehmerin den Deal vor allem dank ihres sehr gut funktionierenden Netzwerks in ihrer Heimatstadt.
Das hat sie sich durch akribische Arbeit und unermüdliches Engagement in den vergangenen Jahren aufgebaut. Beispielsweise ist sie Partnerin und Unterstützerin des Netzwerks „Zuhause sicher“. Dieses Netzwerk wurde 2005 von der Polizei ins Leben gerufen, um Bürger für die Relevanz von Einbruchschutz und Brandschutz zu sensibilisieren. „Seit geraumer Zeit bin ich Sprecherin dieses regionalen gut funktionierenden Netzwerkes“, erläutert Karin Schröer ihre Aufgabe. „Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Sensibilisierung der Bürger für präventive Maßnahmen gegen Einbrüche und Brände.“
Befreundeter Unternehmer vermittelte den Coup
Außerdem beteiligt sie sich regelmäßig an der Baumesse in Münster, auf der sie sich mit dem befreundeten Sicherheitstechniker Markus Hövelmann stets einen Stand teilt. Aber auch sonst arbeiten die beiden häufig zusammen: „Bei einem der vergangenen Treffen erzählte er mir dann davon, dass er eine Werbeaktion auf einem Bus starten würde. Ich war sofort Feuer und Flamme und er bot mir an, mich an der Aktion zu beteiligen.“
Dann sei alles ganz schnell gegangen: Vertrag mit dem Fuhrunternehmer geschlossen; Auftrag für die Beschriftung an eine Agentur vergeben; Bus beklebt; Fotos vom fertigen Fahrzeug geschossen. Schon konnte der Bus mit neuem Outfit im Linienverkehr eingesetzt werden. Und das Beste daran: Auch wenn Karin Schröer keine Zahlen nennen möchte, versichert sie glaubhaft, dass die Buswerbung deutlich günstiger sei als beispielsweise regelmäßige die Werbung in einer Tageszeitung. „Es hat mich selbst überrascht, dass sich die Kosten derart im Rahmen halten“, freut sie sich.
Reichlich positives Feedback erhalten
Doch was nützt die günstigste Werbung, wenn die Wirkung völlig verpufft? Wäre ja durchaus denkbar. Doch da wiegelt Karin Schröer lässig ab. Obwohl der Bus erst seit Mitte Februar 2025 durch Münster tourt, habe sie bereits reichlich positives Feedback erhalten. „Ich bin schon häufig von Freunden, Bekannten und auch Geschäftspartnern angesprochen worden auf die Werbung. Alle zeigen sich total begeistert.“ Und sie selbst, wie fällt ihr Fazit aus? Nicht weniger euphorisch: „Es ist schon ziemlich cool, wenn man den Bus mit Werbung für sein eigenes Unternehmen durch die Heimatstadt fahren sieht“, versichert die 53-Jährige.
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